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1.500 Kilometer im Sattel: Neue Radkarte für das Fichtelgebirge

von Anna Müller
Foto: Tourismuszentrale Fichtelgebirge e.V.

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Abwechslungsreiche Touren auf einem 1.500 Kilometer langen Radwegenetz sowie eine komplett überarbeitete Beschilderung machen das Fichtelgebirge zur idealen Raddestination mit einer verständlichen Wegeführung. Was Radfans in der Mittelgebirgsregion alles erwartet, lesen sie ab sofort in der neuen Radkarte mit Routentipps, Anregungen und nützlichen Infos rund um den Radurlaub im Fichtelgebirge nach.

Radtouren für jeden Anspruch

Die neue Radkarte zeigt übersichtlich, wie vielfältig die Möglichkeiten im Fichtelgebirge sind: Ob für Fahrer von Touren- oder Rennrädern, Mountain- oder E-bikes – die topografischen Voraussetzungen sowie die bestens ausgebaute Infrastruktur mit zahlreichen Verleih- und Ladestationen sowie Shuttle-Bussen zur Überbrückung steiler Passagen machen das Fichtelgebirge zur Raddestination für alle Könnensstufen. Rund 860 des insgesamt 1.500 Kilometer umfassenden Radwegenetzes wurden komplett neu beschildert und so findet nun jeder vom Start zum gewünschten Ziel.

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Foto: Tourismuszentrale Fichtelgebirge e.V.

Drei Kategorien für optimale Übersichtlichkeit

Dank der Einteilung in drei Kategorien bietet die neue Radkarte eine größtmögliche Übersichtlichkeit. Unter „Überregionale Fernradwege“ finden Radler zum Beispiel den 400 Kilometer langen Saaleradweg, der seinen Ursprung im Fichtelgebirge hat und von der Saalequelle in Zell über Hof ins Thüringische führt. Die zweite Kategorie widmet sich den insgesamt 126 sich teils überschneidenden „Regionalen Themenradwegen“. So folgen die Radfahrer etwa auf dem Fichtelnaab Radweg dem Fluss vom Ursprung am Ochsenkopf in den Höhen des Fichtelgebirges auf 56 Kilometern durch alte Kontinente und verschwundene Ozeane bis hin zum GEO-Zentrum in Windischeschenbach. Auch der grenzüberschreitende Brückenradweg Bayern-Böhmen zählt hierzu. Er ist ebenfalls 56 Kilometer lang und mit dem Main-Radweg und dem Wallenstein-Radweg verbunden. Auf der Strecke entlang alter Bahntrassen zwischen Tröstau und Asch in Tschechien erfahren Aktivurlauber im wahrsten Sinne des Wortes Geschichte. Den 15 Brücken, über die der Weg führt, aber auch der Überbrückung der Deutsch-Tschechischen Grenze, hat der Radweg seinen Namen zu verdanken. Radfahrer lernen auf ihrer Tour geologische, zoologische und botanische Besonderheiten der Region kennen. Die dritte Kategorie „Lokale Radwege“ stellt Touren wie den Karpfen-Radweg im Kemnather Land vor, der durch eine Vulkanlandschaft mit mehr als 400 Teichen führt.

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Foto: Tourismuszentrale Fichtelgebirge e.V.

Routen in Richtung der Nachbarn nach Thüringen oder nach Tschechien sind ebenfalls in der Radkarte zu finden. Darüber hinaus enthält sie hilfreiche Informationen zu Einkehr- und Bademöglichkeiten, Museen oder Fahrradverleih sowie Anbindung an Bus oder Bahn. Die kostenlose Radkarte sowie weiteres kostenfreies Infomaterial gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e.V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder auf www.fichtelgebirge.bayern.

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