Home News Belgien, Großteil der Niederlande, Griechenland und Irland jetzt Corona-Hochrisikogebiete

Belgien, Großteil der Niederlande, Griechenland und Irland jetzt Corona-Hochrisikogebiete

von Anna Müller
Foto: Shutterstock.com

Abonniere jetzt unseren Urlaubsnews Verteiler und verpasse keine News & Angebote mehr!

Die Bundesregierung stuft Belgien und den Großteil der Niederlande wegen stark steigender Infektionszahlen von Sonntag an als Corona-Hochrisikogebiete ein. Das gab das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag bekannt. Auch das bei Urlaubern beliebte Griechenland sowie Irland fallen nun in diese Kategorie. Im Fall der Niederlande sind die Überseegebiete Aruba, Curacao und Sint Maarten ausgenommen. Ausnahmen gelten nach Angaben des Landes Nordrhein-Westfalen auch für den kleinen Grenzverkehr zwischen den Nachbarländern.

Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien. Von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen werden am Sonntag: Französisch Guayana, Neukaledonien, Costa Rica, Guatemala, Guayana und Suriname. Zuerst hatten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe darüber berichtet.

Nach Angaben des Landes gelten die Regeln nicht für Grenzpendler und Personen, die sich für weniger als 24 Stunden in den Niederlanden aufhalten. Hier entfalle die Anmelde- und Quarantänepflicht, nicht aber die Nachweispflicht. Für Geimpfte und Genesene genügen zwei Tests pro Woche. Auch Verwandtenbesuche von weniger als 72 Stunden sind weiterhin ohne Anmelde- und Quarantänepflicht möglich.

«Die Hochstufung Belgiens und der Niederlande war unvermeidbar. Die Bundesregierung musste auf die rasant steigenden Infektionszahlen reagieren. Wichtig ist, der kleine Grenzverkehr bleibt. Wir stimmen uns mit beiden Ländern weiterhin eng ab», sagte NRW-Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner laut Mitteilung.

Die Corona-Lage in Belgien hatte sich zuletzt erheblich zugespitzt. Am Mittwoch verschärfte die Regierung Corona-Auflagen, um einen vollen Lockdown zu verhindern. Nach jüngsten Daten wurden innerhalb von 14 Tagen 1286 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner gezählt – ein Zuwachs von 61 Prozent. Die Zahl der Patienten, die täglich mit einer Covid-Erkrankung ins Krankenhaus kommen, stieg zuletzt um 52 Prozent. Auch die Intensivstationen werden immer voller. 75 Prozent der Gesamtbevölkerung sind vollständig geimpft.

In der Europäischen Union hatte es im Spätsommer zwischenzeitlich gar keine Corona-Hochrisikogebiete gegeben. Als Hochrisikogebiete werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko eingestuft. Dafür sind aber nicht nur die Infektionszahlen ausschlaggebend. Andere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage.

Mit der Einstufung als Hochrisikogebiet ist automatisch auch eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts verbunden. Sie erleichtert Touristen die kostenlose Stornierung bereits gebuchter Reisen, bedeutet aber kein Reiseverbot.

Die Corona-Zahlen schießen auch in anderen europäischen Staaten in die Höhe. Zwei Nachbarländer sowie zwei mögliche Urlaubsländer werden Hochrisikogebiete. Für Ungeimpfte wird es damit wieder komplizierter.

Berlin (dpa/lnw) – Die Bundesregierung stuft Belgien und den Großteil der Niederlande wegen stark steigender Infektionszahlen von Sonntag an als Corona-Hochrisikogebiete ein. Das gab das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag bekannt. Auch das bei Urlaubern beliebte Griechenland sowie Irland fallen nun in diese Kategorie. Im Fall der Niederlande sind die Überseegebiete Aruba, Curacao und Sint Maarten ausgenommen. Ausnahmen gelten nach Angaben des Landes Nordrhein-Westfalen auch für den kleinen Grenzverkehr zwischen den Nachbarländern.

Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien. Von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen werden am Sonntag: Französisch Guayana, Neukaledonien, Costa Rica, Guatemala, Guayana und Suriname. Zuerst hatten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe darüber berichtet.

Nach Angaben des Landes gelten die Regeln nicht für Grenzpendler und Personen, die sich für weniger als 24 Stunden in den Niederlanden aufhalten. Hier entfalle die Anmelde- und Quarantänepflicht, nicht aber die Nachweispflicht. Für Geimpfte und Genesene genügen zwei Tests pro Woche. Auch Verwandtenbesuche von weniger als 72 Stunden sind weiterhin ohne Anmelde- und Quarantänepflicht möglich.

«Die Hochstufung Belgiens und der Niederlande war unvermeidbar. Die Bundesregierung musste auf die rasant steigenden Infektionszahlen reagieren. Wichtig ist, der kleine Grenzverkehr bleibt. Wir stimmen uns mit beiden Ländern weiterhin eng ab», sagte NRW-Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner laut Mitteilung.

Die Corona-Lage in Belgien hatte sich zuletzt erheblich zugespitzt. Am Mittwoch verschärfte die Regierung Corona-Auflagen, um einen vollen Lockdown zu verhindern. Nach jüngsten Daten wurden innerhalb von 14 Tagen 1286 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner gezählt – ein Zuwachs von 61 Prozent. Die Zahl der Patienten, die täglich mit einer Covid-Erkrankung ins Krankenhaus kommen, stieg zuletzt um 52 Prozent. Auch die Intensivstationen werden immer voller. 75 Prozent der Gesamtbevölkerung sind vollständig geimpft.

In der Europäischen Union hatte es im Spätsommer zwischenzeitlich gar keine Corona-Hochrisikogebiete gegeben. Als Hochrisikogebiete werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko eingestuft. Dafür sind aber nicht nur die Infektionszahlen ausschlaggebend. Andere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage.

Mit der Einstufung als Hochrisikogebiet ist automatisch auch eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts verbunden. Sie erleichtert Touristen die kostenlose Stornierung bereits gebuchter Reisen, bedeutet aber kein Reiseverbot. (dpa)

Das könnte auch interessant sein

Wir verwenden Cookies um die Seite für unsere Leser immer weiter zu verbessern. Danke ist okay mehr lesen