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Gasanlage im Wohnmobil

Gasanlage im Wohnmobil: Ohne Prüfung kein Versicherungsschutz?

von Anne von Heydebrand

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In Wohnmobil oder Caravan wird meist mit Flüssiggas gekocht. Die entsprechende Technik muss regelmäßig geprüft werden. Das sollte man nicht verpassen – sonst wird es schlimmstenfalls richtig teuer.

Eine defekte Gasanlage im Wohnmobil oder Wohnwagen kann nicht nur selbst gefährlich werden, sondern auch den Kfz-Versicherungsschutz kosten. Fehlt nach einem Unfall der Nachweis über eine bestandene Gasprüfung, könne dies nach Angaben der Sachverständigen-Organisation KÜS von den Versicherern als grobe Fahrlässigkeit gewertet werden. Der Kaskoschutz könne verweigert werden, bei der Haftpflicht könnten Versicherungen Kunden in Regress nehmen.

Die regelmäßige Wartung empfiehlt sich noch aus einem weiteren Grund: Viele Campingplätze gewährten Gästen mit Wohnmobil oder Caravan ebenfalls nur mit bestandener Gasprüfung Zugang. Halter könnten diese gemeinsam mit der Kfz-Hauptuntersuchung (HU) vornehmen lassen, so die KÜS. Weil die Gasprüfung aktuell nicht mehr Pflichtbestandteil der HU sei, empfiehlt die Organisation, sich mit dem Anliegen vorab anzukündigen. Der Preis für die Gasprüfung liege je nach Aufwand zwischen 30 und 60 Euro. (dpa)

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