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Mit Historie und ganz viel Charme: Die 5 schönsten Altstädte der Schweiz

Sion ©Schweiz Tourismus_Jan Geerk

Chur, Sion, Bellinzona, Thun und Neuchâtel – so verschieden diese kleinen Städte in den unterschiedlichen Sprachregionen der Schweiz sind, sie haben eines gemeinsam: ein intaktes historisches Stadtzentrum.

Chur, eine der intaktesten Altstädte der Schweiz (Graubünden)

Chur©Schweiz Tourismus Andre Meier
Die Poststraße mit den zahlreichen Geschäften und Restaurants in der Altstadt von Chur. ©Schweiz Tourismus_Andre Meier

Chur ist mit einer Siedlungsgeschichte von über 5000 Jahren die älteste Stadt der Schweiz, und die malerische Altstadt ist zweifellos eine der schönsten Schweizer Altstädte. Gäste aus aller Welt entdecken die Sehenswürdigkeiten und Plätze von Chur während eines gemütlichen Bummels oder auf einem geführten Stadtrundgang durch die verwinkelten Gassen. Sehenswert sind besonders das bischöfliche Schloss, die Kathedrale Sankt Mariä Himmelfahrt und die bestens erhaltenen Gebäude in der Altstadt. Diese ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich restauriert worden und bildet oft die Kulisse für bunte Märkte – zum Beispiel den Bauernmarkt jeden Samstagvormittag von Mai bis Oktober. Zahlreiche Boutiquen, Restaurants, Cafés, Bars, Museen und Galerien sorgen in der verkehrsfreien Altstadt für ein geradezu mediterranes Flair.

Sion, die Altstadt zwischen Weinbergen und Bergen (Wallis)

Sion©Schweiz Tourismus_Jan Geerk

Die topografische Besonderheit von Sion (deutsch: Sitten) sind ihre in die Landschaft ragenden Hügel. Dazu beherbergt die Stadt im Rhonetal einen terrassenförmig angelegten Weinberg sowie einen der größten Apfel- und Aprikosengärten der Schweiz. Die mittelalterliche Altstadt von Sion mit ihren engen Gassen, die zum Schloss Tourbillon, zur Burg Valeria und den Museen hinaufführen, gehört zu den am besten erhaltenen der Schweiz. Die zahlreichen Boutiquen, Restaurants und Terrassen sorgen im Zusammenspiel mit der für die Region typischen hohen Anzahl an Sonnenstunden für ein lebhaftes Treiben. Ein Bijou steht in der Burgkirche Valeria: Die Orgel aus dem späten Beginn des 15. Jahrhunderts ist eine der ältesten spielbaren Orgeln der Welt.

Bellinzona, die von drei Schlössern umgebene Altstadt (Tessin)

Bellizona ©Bellinzonese e Alto Ticino Turismo_Luca Crivelli

Hauptattraktion von Bellinzona sind die drei Burgen oberhalb der Stadt. Dieser mittelalterliche Verteidigungskomplex ist Teil des Kulturerbes der UNESCO. Einen Besuch verdienen jedoch auch die Altstadt, eine der authentischsten im gesamten Tessin, und die Kirche Santa Maria delle Grazie aus dem 15. Jahrhundert, in der ein eindrucksvolles Renaissance-Fresko aufbewahrt ist, das eine ganze Wand einnimmt. Die Winkel und Plätze, die Höfe, das neoklassische Logen-Theater und die restaurierten alten Häuser legen Zeugnis von der lombardischen Vergangenheit ab. In den Gassen von Bellinzona finden sich reich verzierte Patrizierhäuser und schöne Kirchen. Doch hinter dem Charme der mittelalterlichen Stadt zeigt sich das pulsierende Leben eines modernen Begegnungszentrums. Zahlreiche Boutiquen, Fachgeschäfte mit kulinarischen Spezialitäten und Cafés laden zum Bummeln und Verweilen ein. Nicht verpassen sollten Besucher den großen Wochenmarkt, der jeden Samstag in der historischen Altstadt durchgeführt wird.

Thun, die Altstadt am Tor zu den Alpen (Bern Region)

Unterwegs in der Thuner Altstadt. ©Schweiz Tourimsus_Nicola Fuerer

Die Stadt Thun am unteren Ende des Thunersees ist das Tor zum Berner Oberland, mit herrlichem Blick auf das Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau. Die historische Altstadt, in deren Zentrum das Schloss aus dem 12. Jahrhundert mit dem Schlossmuseum thront, liegt etwa einen Kilometer vom Seeufer entfernt an der Aare. Einzigartige Hochtrottoirs kennzeichnen die obere Hauptgasse; ein Besuch in der Stadt ist alleine schon wegen ihrer architektonischen Besonderheit empfehlenswert. Schmucke Boutiquen, trendige Shops, edle Geschäfte und hippe Bars laden zusätzlich zum Stöbern, Flanieren und Verweilen ein. Der Rathausplatz ist das historische Zentrum der Stadt und wurde um 1500 erbaut. Auf diesem malerischen Platz im Herzen der Altstadt findet jeweils am Samstag ein Markt statt. Auch die Mühleschleuse und Scherzligschleusedürfen bei keinem Besuch fehlen. Schon gar nicht im Sommer, wenn beide Schleusen von waghalsigen Surfern genutzt werden, die schon fast maritimes Flair ins Berner Oberland bringen.

Neuchâtel, tausendjährige Stadt aus gelbem Stein (Jura & Drei-Seen-Land)

Neuchatel ©Schweiz Tourismus_Markus Buehler-Rasom

Als tausendjährige Stadt mit besonderem Charme bezaubert Neuchâtel (deutsch: Neuenburg) seine Gäste mit der Eleganz der ockergelben Gebäude und seiner bevorzugten Lage am größten ganz in der Schweiz gelegenen See. Die Altstadt besticht zunächst durch ihr Schloss und ihre Kollegiatkirche, die stolz auf einem Hügel thronen. Eine weitere Attraktion sind die verschlungenen Gässchen mit ihren eleganten Bauten aus Hautrive-Stein, jenem speziellen gelben Kalkstein, der die ganze Stadt erstrahlen lässt. Sie laden zum Schlendern ein, zumal die Stadt über eine der größten Fußgängerzonen der Schweiz verfügt.

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