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Positive Bilanz: Sonniger Herbst soll noch mehr Urlauber in den Schwarzwald locken

von Anne von Heydebrand

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Black Forest im Englischen, Forêt-Noire auf Französisch oder Zwarte Woud auf Niederländisch – der Schwarzwald ist international bekannt. Beim Tourismus soll es nicht wieder einen Rückgang geben.

Nach einem Einbruch im Corona-Jahr 2020 zeigt sich die Ferienregion Schwarzwald für die laufende Saison vorsichtig optimistisch. «Ich hoffe, dass wir bei den Übernachtungen das Ergebnis des letzten Jahres etwas überschreiten können», sagte der Geschäftsführer der Schwarzwald Tourismus GmbH, Hansjörg Mair, der Deutschen Presse-Agentur in Freiburg. Hinter der Marketinggesellschaft stehen 16 Stadt- und Landkreise der Region.

Die Corona-Krise mit ihren Lockdowns hatte im vergangenen Jahr auch den Schwarzwald hart getroffen. Die Zahl der Übernachtungen sank im Vorjahresvergleich um 37 Prozent, wie Landesstatistiker berichtet hatten. Die Region mit Attraktionen wie dem Schluchsee oder den Triberger Wasserfällen verbuchte auch von Januar bis Ende Juni des laufenden Jahres Einbußen. Je nach geografischem Unterbereich gab es im Vorjahresvergleich Rückgänge von knapp 24 Prozent bis annähernd 31 Prozent.

«Mehr Menschen verbringen ihren Haupturlaub im Schwarzwald. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer geht nach oben», bilanzierte Mair. «Das sind sehr positive Tendenzen.» Beliebt seien zurzeit Vier- bis Fünf-Sterne-Hotels für höhere Ansprüche, Ferienwohnungen, Apartments, Campingplätze oder Stellplätze für Reisemobile.

«Wir hoffen auf einen guten September und einen guten Oktober», sagte der aus Südtirol stammende Mair. «Wenn wir gutes Wetter haben, dann kann man sicher einiges an Ausfällen gutmachen.» Der Schwarzwald sei nicht ausgebucht – es gebe über 11 000 Gastgeber, also Hotels, Pensionen oder Anbieter von Ferienwohnungen. «Man wird vielleicht nicht immer etwas finden zu dem Zeitpunkt, für den man etwas sucht. Vor allem die qualitativ hochwertigen Häuser sind gut ausgelastet bis Ende September.» Die Region erstreckt sich über rund 160 Kilometer von der Linie Karlsruhe-Pforzheim im Norden bis zum Hochrhein an der Grenze zur Schweiz im Süden. (dpa)

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