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So gelingt die erste Bike-Reise: Fehler beim Fahrradurlaub vermeiden

von Anna Müller

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Viele Menschen brauchen im Urlaub einen Tapetenwechsel. Doch wohin in Pandemiezeiten, wenn die Öffnung von Hotels, Ferienwohnungen oder Campingplätzen vom Inzidenzwert abhängt und nicht sicher planbar ist? Immer mehr Menschen verbringen ihren Urlaub als Radreise – manche zum ersten Mal. Das funktioniert auch, wenn man im eigenen Bett zu Hause schläft. Dabei machen viele einfach vermeidbare Fehler, die das Ferienglück trüben. Damit der Urlaub nicht im Fiasko endet, zeigt die Debeka die häufigsten Fehler auf und gibt Tipps, wie man sie vermeidet.

Fehler 1: Einfach ohne Erfahrung drauflosfahren

Einige Dinge sollte man klären, bevor man tagelang in die Pedale tritt: Sternfahrt von zu Hause aus? Campen oder woanders übernachten, falls es erlaubt ist? Sich sportlich fordern mit Rennrad oder Mountainbike? Danach richtet sich auch die nötige Ausstattung und die Menge des Gepäcks. Wer sich stundenlang mit Autos die Fahrbahn teilt oder fix und fertig am Tagesziel ankommt, erholt sich wahrscheinlich wenig. Also: Genau überlegen, was man sich von dem Trip verspricht, informieren, welche Corona-Regeln gelten, Ziel festlegen, Wetter checken und sich die passende Ausrüstung besorgen. Oder anders herum: Welche Route ist mit dem vorhandenen Equipment machbar?

Fehler 2: Mit ungeeignetem Rad starten

Welches Rad passt zu den Vorstellungen vom gelungenen Bike-Urlaub? Viele schwören aufs Reisefahrrad, wenn sie Gepäck für mehrere Tage oder gar noch Camping-Ausrüstung mitnehmen: Es ist robust und fürs Beladen gemacht. Trekking-Räder gelten als Allrounder: meistern viele Untergründe und vertragen Gepäck (Höchstgewicht beachten). Mehrere Fahrradtypen sind auch als E-Bike erhältlich. Generell wichtig: Die richtige Rahmengröße, Sattel- und Lenkerhöhe müssen zur Körpergröße passen. Faustregel: Das Bein sollte mit der Ferse auf dem Pedal am tiefsten Punkt ausgestreckt sein. Die richtige Lenkerhöhe entlastet den Rücken. Je aufrechter man sitzt, desto bequemer.

Fehler 3: Die falsche Strecke aussuchen

Zu anstrengend? Zu langweilig? Zu voll? Wie finde ich die richtige Strecke? Radroutenplaner bieten etliche Bundesländer, wie auch Urlaubsregionen online an. Dort findet man abwechslungsreiche Routen, die man entsprechend dem Fitness-Level aussuchen kann, was Kilometer und Steigungen angeht. Wer nicht im Pulk unterwegs sein möchte, sollte eine weniger beliebte Strecke auswählen.

Fehler 4: Seinen Fitnesslevel überschätzen

Völlig fertig am Ziel anzukommen ist nicht nach jedermanns Geschmack. Was kann man sich im Fahrradurlaub zutrauen? Das testet man am besten vorher mindestens einen Tag lang. Wer vor dem Urlaub trainieren möchte, kann Radtouren nach und nach ausweiten. Oder eben kürzere Tagestouren und längere Pausen einplanen.

Fehler 5: Am falschen Ende sparen

Welches Equipment sollte mit? Spätestens am zweiten Tag wissen Radwanderer eine gepolsterte Hose und einen bequemen Sattel zu schätzen. Ebenso wirklich regendichte Taschen und hochwertigen Regenschutz für die Fahrer. Leichtigkeit bei Vehikel und Gepäck bekommt eine neue Bedeutung, wenn die eigene Muskelkraft alles bewegen muss. Neben einem robusten Rad ist die Investition in leichtes Equipment und schnell trocknende Kleidung die halbe Miete. Unverzichtbar: ein hochwertiges Fahrradschloss.

Fehler 6: Nicht abgesichert fahren

Wer gegen kleine und große Missgeschicke gewappnet ist, kann entspannter in die Pedale treten. Fahrradhelme sind zwar in Deutschland keine Pflicht, schützen aber vor schlimmen Kopfverletzungen. Das Rad muss verkehrssicher sein. Vor dem Start prüfen, ob die Reifen intakt sind. Das sollte man dabeihaben: erste Hilfe-Kit, kleine Pumpe, Flickzeug fürs Rad und wissen, wie man es benutzt. Sein Rad kann man zum Beispiel bei der Debeka in der Hausratversicherung gegen Diebstahl und zusätzlich mit dem Paket Bike-Plus gegen Sturz- und sonstige Sachschäden absichern. Fahrer können für sich selbst eine private Unfallversicherung abschließen. Eine private Haftpflichtversicherung, springt ein, falls sie mit dem Rad anderen einen Schaden zufügen. Wie schnell hat man mit dem Lenker an einer engen Stelle ein parkendes Auto touchiert.

Fehler 7: Regenschutz vergessen

Wer einmal von einem Regenschauer völlig durchnässt wurde und noch etliche Kilometer vor sich hatte, wird nie wieder ohne Regenschutz losfahren. Ob Cape oder Regenjacke und -hose ist Geschmackssache. Dabei Schuhe und Kopf nicht vergessen. Besonderes Augenmerk sollte auf die Gepäcktaschen gelegt werden. Denn wenn die Reservekleidung nass ist, ist der Urlaub oft vorbei.

Fehler 8: Zu viel Gepäck mitnehmen

Die Packliste für den Radurlaub sollte man sich mehrmals durch den Kopf gehen lassen: bei jedem Teil genau überlegen, ob man es wirklich braucht und ob es eine leichtere Variante gibt. Denn je schwerer das Gepäck ist, desto anstrengender ist das Radfahren.

Fehler 9: Nicht wissen, was wo verpackt ist

Dumm, wenn eine Regenwolke naht und man seinen Regenschutz nicht greifbar hat. Oder wenn man ein durchgeschwitztes Shirt tauschen möchte und dafür alles auspacken muss. Also: Überlegen, was man unterwegs brauchen könnte und das gut erreichbar machen. Bei vielen bewährt haben sich Satteltaschen auf beiden Seiten des Gepäckträgers, damit das Rad im Gleichgewicht ist. Auch für Lenker und Sattel gibt es Taschen. Wichtig ist ein tiefer Schwerpunkt des Gepäcks. Unbedingt vorher Probe fahren, da sich das Rad beladen anders lenken und bremsen lässt.

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