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TasteTheTown: Regionale Spezialitäten und ihre Heimat erkunden

von Anne von Heydebrand
Bild von Matthias Lipinski auf Pixabay

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Nach dem Urlaub, zu festlichen Anlässen oder beim Besuch der Familie daheim: Ein klassisches, regionales Gericht lässt Kindheitserinnerungen und Heimatgefühle aufkommen. Meistens schaffen es solche Gerichte jedoch nicht über die Grenzen der jeweiligen Region hinaus. Gerade bei Kurztrips gehört das Kennenlernen der kulinarischen Highlights einer Destination mit zum Pflichtprogramm, finden die Experten von TasteTheTown. Deswegen nehmen sie in ihren kulinarischen Städtetouren regelmäßig auch lokale Spezialitäten mit auf. Einige ausgewählte, regionale Klassiker, die gerade in Süddeutschland kaum einer kennt, stellen die Food-Experten hier vor:

Kohl und Pinkel

Zimt und Zucker, Pommes und Ketchup, Gin und Tonic Water – manche Kombinationen sind für die Ewigkeit. Weniger bekannt, aber mindestens genauso gut sind Kohl und Pin-kel. Letzteres ist eine geräucherte, grobporige Grützwurst. Hauptbestandteile sind Speck, Hafergrütze, Schweineschmalz und verschiedene Gewürze. Durch die Verwendung von Buchenholzspänen erhalten sie beim Räuchern ihr charakteristisch mildes Aroma. Um dem Kohl seine typische, olivgrüne Färbung zu verleihen, kocht er zusammen mit Gewürzen und Butter in siedendem Wasser. Diesen Klassiker kennt wahrscheinlich jeder, der nördlich vom „Grünkohl-Äquator“, also dem Teutoburger Wald in Niedersachsen, lebt. So ist auf fast jeder niedersächsischen Speisekarte der obligatorische Grünkohl mit Pinkel nach Bremer Art ein fester Bestandteil.

Pumpernickel

Vom Bordstein zur Skyline: Pumpernickel gibt es schon seit vielen Jahrhunderten. Über echte Beliebtheit freut sich der heutige Klassiker aber noch nicht lange. Der flämische Humanist Justus Lipsius beschrieb es im 16. Jahrhundert noch als „schwarz, grob und herbe“. Er bedauerte ein „armes Volk, das seine eigene Erde essen muss“. Was damals als bäuerliche Rückständigkeit galt, feiert heute den Ruf als Delikatesse und steht für Tradition und Handwerk. Das Brot besteht aus drei Hauptzutaten: grob geschrotete Roggenkörner, Wasser und Salz. Bei 100 Grad backt es dann mindestens 16 Stunden im Ofen. Das klassische Gedeck zu Pumpernickel besteht aus Schinken, Bier und Korn. Die Rolle wandelte sich also: Kenner erfreuen sich heute vor allem über den besonderen Geschmack und die einzigartige Textur des Brotes. Was als Arme-Leute-Essen begann, schafft es heute als Amuse-Bouche auf zahlreiche Menükarten und steht für Gesundheit, Tradition und Nachhaltigkeit.

Bremer Klaben

Ein klassisches Gebäck mit beeindruckender Historie: Die erste Erwähnung gab es im Jahre 1593 im Rat der Hansestadt. Was solange Bestand hat, schmeckt definitiv schon seit Generationen. Der Bremer Klaben ist eine Mischung aus Kuchen und einem Weihnachtsstollen. Im Gegensatz zum Stollen erhält der Klaben nach der Backzeit kein weiß-mattes Kleid aus flüssiger Butter und Puderzucker. Entscheidend ist hier auch das Verhältnis: Beim Klaben handelt es sich zur Hälfte aus fettreichem Hefeteig. Die andere Hälfte machen Früchte, wie Sultaninen, Zitronat und Orangeat aus. Einen unverkennbaren Hauch Exotik bringt das Gewürz Kardamom mit sich, das die Geschmackswelt des Gebäcks abrundet. Der Bremer Klaben ist ein wahres Traditionsgebäck. Deswegen tragen nur Gebäckstücke aus Bremen und dem Umland den Namen „Bremer Klaben“.

Regionale Klassiker kennenlernen

Wie aber lernen Interessierte die regionale Küche am besten kennen? Natürlich mit der Expertise der Einheimischen. Dafür eignen sich die kulinarischen Citytouren von TasteThetown.de. Egal, ob Bremen, Münster, Oldenburg oder Potsdam: die lokalen Foodguides von TasteTheTown kennen die besten Adressen und Geheimtipps. Neben historischen Highlights aus der Stadtgeschichte steht vor allem die Kulinarik im Fokus. Lokale Guides entführen ihre Gäste mit viel Herzblut und lustigen Anekdoten auf Geschmacksreise. Neben klassischen Spezialitäten aus heimischen Rezepten gibt es Köstlichkeiten aus aller Welt zu entdecken: besondere Orte und Restaurants, die Insider lieben. Die dreistündigen Touren laden zu einem corona-konformen Treffen ein – mit den besten Freunden, mit auswärtigen Gästen oder zur Firmenfeier. Bewegung an der frischen Luft bei gleichzeitigem Schlemmen sind für 39 Euro pro Gast inklusive.

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