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Wo in Deutschland die meisten Nackt(sonnen)bader leben

von Anna Müller

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Streifenfreie Bräune, Natürlichkeit und Freiheitsgefühl: Es gibt viele Gründe, warum das Nacktsein am Strand und im Wasser hierzulande eine lange Tradition genießt. Ob das Klischee stimmt, dass FKK-Anhänger vermehrt in Ostdeutschland zu finden sind oder das Zentrum der Nudisten doch ganz woanders liegt, hat das Kurzreisenportal kurz-mal-weg.dein einer Analyse unter Googlenutzern ermittelt. Dabei wurde für die 500 größten deutschen Mittel- und Großstädte (ab circa 25.000 Einwohner) die Suchanfragen nach „FKK Strand“ abgefragt. Die Ergebnisse zeigen die jährliche Inzidenz pro 10.000 Einwohner in der jeweiligen Stadt.

Platz 01: Düren (Nordrhein-Westfalen) ist FKK-Strandchampion

Düren in der Nordeifel zwischen Aachen und Köln hat es beim FKK-Strandranking von KMW aufs Siegertreppchen geschafft. Die Mittelstadt mit rund 92.200 Einwohnern führt die Rangliste mit einem jährlichen Suchvolumen, also den Suchanfragen der Begriffskombination „FKK Strand“ innerhalb der letzten zwölf Monate, mit einer Inzidenz von 144,7 (1.320 Suchanfragen) an. Der bekannte FKK-Strand von Bredene an der belgischen Küste ist rund vier Autofahrstunden entfernt. Außerdem finden sich mit den umliegenden Nacktbadestellen am Zieselsmaarsee, Heider Bergsee oder Bleibtreusee nahegelegene Ausflugsziele für die naturliebenden Dürer. 

Platz 02: Tuttlingen (Baden-Württemberg)

Mit einer jährlichen Suchvolumeninzidenz von 98,6 schafft es Tuttlingen im Süden Baden-Württembergs auf Platz zwei unter den FKK-interessierten Städtern. Als Ausflugs- oder Urlaubsziel nicht weit entfernt liegt der Bodensee. Zwar gibt es hier nur sehr wenige FKK-Badestellen, dafür reizen die kleinen Plätze für hüllenlosen Badespaß mit privater Atmosphäre inmitten der Natur. Bei FKK-Begeisterten beliebt sind am Bodensee beispielsweise die kleinen Badebuchten bei Unteruhldingen. 

Platz 03: Frechen (Nordrhein-Westfalen)

Auch in Frechen, eine mittelgroße Stadt im Rheinischen Braunkohlerevier im Rhein-Erft-Kreis, werden Strände fürs Nacktsein häufig gesucht. Bei einer Einwohnerzahl von über 52.400 beträgt die FKK-Inzidenz 91,5. Nördlich von Köln gelegen sind Ausflugsziele zu FKK-Stränden in den Niederlanden oder Belgien nicht weit. Wer nach dem Feierabend im Homeoffice oder Büro ganz natürlich abschalten möchte, findet im nahegelegenen Zieselsmaarsee laut Google-Bewertung „FKK wie es sein sollte“. 
 

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Platz 04: Pfaffenhofen an der Ilm (Bayern)

In Bayern ist es FKK-Anhängern offiziell erst seit 2013 erlaubt textilfrei in den See zu hüpfen. Besonders gut finden diese Regelung scheinbar die Einwohner aus Pfaffenhofen an der Ilm. Bei einer jährlichen Inzidenz von 91,4 geht der vierte Platz im FKK-Suchvolumenranking an die Kreisstadt südlich von Ingolstadt. Die Region bietet viele natürliche Badeseen in weiten Landschaften. Freikörperkultur in näherer Umgebung ist beispielsweise am Mallertshofer See, Birkensee oder Feringasee erlaubt. Wer von hier in den FKK-Urlaub düsen möchte, hat es nicht weit ins italienische Bibione an der nördlichen Adria. Der Ferienort lockt mit breiten Sandstränden und einem ausgewiesenen FKK-Abschnitt.

Platz 05: Maintal (Hessen)

Auch die Bewohner der Stadt Maintal nahe Frankfurt am Main sind für einen unverhüllten Beachtag zu haben. Bei knapp 40.000 Einwohnern liegt das FKK-Suchvolumen bei einer jährlichen Inzidenz von 91. Der nächste FFK-Strand liegt zum Beispiel im Strandbad Spessartblick in Großkrotzenburg bei Hanau. 

Platz 06: Buxtehude (Niedersachsen)

Der Ortsname „Buxtehude“ ist dem einen oder anderen sicherlich aus der Gebrüder Grimm-Geschichte „Der Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel auf der kleinen Heide bei Buxtehude” bekannt. Auch das unfeine Sprichwort „gehe doch nach Buxtehude“, um jemanden in die Pampa zu schicken, ist geläufig. Das unter den rund 40.000 Einwohnern aber auch eine große FKK-Anhängerschaft zu finden ist, wissen wohl die wenigsten. Unweit von Hamburg lebt es sich am Strand und Wasser also gerne unbekleidet – das zumindest besagt das Suchanfrage-Ergebnis mit einer Inzidenz von 89,9 pro 10.000 Einwohner. 

Platz 07: Lohne (Oldenburg) (Niedersachsen)

Mit rund 27.200 Einwohnern gilt Lohne (Oldenburg) als zweitgrößte Stadt im Landkreis Vechta im westlichen Niedersachsen und schafft es im Ranking auf Platz sieben. Die FKK-Strand-Sucheingabe der letzten zwölf Monate ergibt für die Gemeinde eine Inzidenz von 88. Nicht weit entfernt warten Strandabschnitte an der Nordfriesischen Küste mit streifenfreier Bräunungsgarantie. Nacktbaden ist beispielsweise am FKK-Strand Wilhelmshaven und FKK-Strand Hooksiel sowie auf den nordfriesischen Inseln am FKK-Strand Langeoog oder FKK-Strand Juist erlaubt. 

Platz 08: Verden (Aller) (Niedersachsen)

Nur eineinhalb Autostunden von Lohne entfernt sind FKK-Liebhaber auch in der niedersächsischen Kreisstadt Verden (Aller) zu finden. Bei einer jährlichen Inzidenz von 86,8 pro 10.000 Einwohner gibt es Platz acht im FKK-Strand-Ranking von kurz-mal-weg.de. 

Platz 09: Kevelaer (Nordrhein-Westfalen)

FKK in einer Wallfahrtsstadt? Warum denn nicht. Kevelaer liegt am unteren linken Niederrhein im Nordwesten Nordrhein-Westfalens unweit der deutsch-niederländischen Landesgrenze.   Die rund 28.000 einwohnerreiche Mittelstadt ist eigentlich als einer der wichtigsten Marienwallfahrtsorte Deutschlands bekannt. Bei einer jährlichen FKK-Suchvolumeninzidenz von 85,4 schafft sie es auf Platz neun des Rankings und hat eine Besonderheit mehr zu bieten. 

Platz 10: Aurich (Niedersachsen)

Last but not least reiht sich auch Aurich im niedersächsischen Ostfriesland in die Top Ten des FKK-Rankings von kurz-mal-weg.de ein. Auch hier wird „FKK Strand“ scheinbar häufig gegoogelt. Die jährliche Inzident beträgt 85,2. Textilfreies Baden in unmittelbarer Umgebung ist beispielsweise im Freizeitbad „De Baalje“ in Aurich oder im Ortsteil Tannenhausen am und im Kiessee erlaubt. Eine kurze Autofahrt entfernt warten außerdem FKK-Stände an der Nordsee auf entspannungssuchende Nackedeis. 

FKK-Suchverhalten pro Bundesland 

Schaut man auf das FKK-Suchverhalten der Bundesländer verteilen sich die regionalen Gewinner anders, zudem fallen die Inzidenzen kleiner aus. Als einziges ostdeutsches Bundesland in der Top Ten schafft es Mecklenburg-Vorpommern auf Platz eins. Mit rund 1,61 Millionen Einwohnern ergibt sich eine jährliche FKK-Inzidenz von 53,7. Dicht gefolgt von Schleswig-Holstein (Jahresinzidenz 53,7) und Hamburg (Jahresinzidenz 46,7). Auf den hintersten Rängen landen unverhoffterweise Sachsen-Anhalt auf Platz 14 (Jahresinzidenz 26,2), Sachsen auf Platz 15 (Jahresinzidenz 25,9) und Thüringen als FKK-Schlusslicht auf Platz 16 mit einer jährlichen Inzidenz von 21,9 bei über 2,13 Millionen Einwohnern. 

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