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Salz – dem weißen Gold in Portorož-Piran auf der Spur

von Anna Müller

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Es heißt, der Küstenort Piran im slowenischen Istrien sei auf Salz gewachsen. Tatsächlich ist die Region geprägt von dem weißen Kristall und seiner wertvollen Wirkung: Das Salinenmuseum gibt Einblick, wie noch heute nach altem Verfahren erstklassige Salzblüte gewonnen wird. Im Open-Air-Spa entfaltet das weiße Gold seine wohltuende Wirkung bei einer Anwendung inmitten eines Landschaftsparks; in der istrischen Küche rundet es Gerichte mit bestem Olivenöl oder fangfrischen Fisch aus dem Meer perfekt ab. Das berühmte Piraner Salz ist ein wahres Wundermittel und eilt seinem Ruf voraus.

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Open-Air-Wellness inmitten der Natur

Im Thalasso Spa Lepa Vida entspannen Besucher unter freiem Himmel, inmitten der natürlichen Umgebung der Salzfelder. Die gewonnenen Naturprodukte des Landschaftsparks Sečoveljske soline wie Salzschlamm, Salzlake, Solewasser, und Meereswasser sind die wichtigsten Faktoren in der hier angewandten traditionellen Thalasso-Therapie. Bei der Methode
greifen Mensch und Natur seit Jahrhunderten harmonisch ineinander, denn die Produkte stärken die menschlichen Abwehrkräfte, fördern die Sauerstoffaufnahme im Gewebe und unterstützen die Ausscheidung von Giftstoffen. Die sanfte Meeresbrise im Gesicht und warme Sonnenstrahlen auf der Haut sorgen zusätzlich für Entspannung.

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Salzbauer für einen Tag

Wer möchte, kann sich selbst in der Salzernte versuchen. Ein traditioneller Salzbauer empfängt von April bis Oktober Besucher vor dem Salinenmuseum, erklärt das Verfahren und gibt Einblick in seinen Arbeitsalltag. Gemeinsam mit dem als Salinenarbeiter gewinnt man das weiße Kristall und kann im Anschluss ein Säckchen des eigenen Salzes mit nach Hause nehmen.


Salzberge soweit das Auge reicht

Wie weiße kleine Schneehügel prägen sie von Juni bis Ende August das Landschaftsbild an der slowenischen Küste. Die Salinen rund um Portorož und Piran, zeugen von dem Sprichwort, das besagt, dass „die Sonne das Meer liebt und es in Salz verwandelt”. Die bereits im Jahre 804 entstandenen Salinen umfassen heute die Salzfelder von Strunjan und Sečovlje. Beide
Gebiete sind als Landschaftsparks geschützt und gelten als Quellen der Gesundheit. Die Fläche von ungefähr 750 Hektar lässt sich mit dem Fahrrad oder dem E-Bike erkunden und die salzgetränkte Luft wirkt wohltuend auf die Atemwege und das Immunsystem.

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Reise in die Vergangenheit auf dem traditionellen Salinenfest

Die gelebte Tradition setzt sich beim alljährlichen Salinenfestival auf dem Tartiniplatz in Piran fort. Es lässt die Zeit der Rückkehr der Salzwerkfamilien von den Salinen von Sečovlje, wo sie von April bis zur letzten Salzernte Ende August verbrachten, wieder lebendig werden. Am 23. und 24. April 2022 stehen Spezialitäten rund um das weiße Gold im Vordergrund: Stände verkaufen Produkte wie dunkle Schokolade mit Fleur de Sel, Salzvariationen mit Kräutern der Adriaküste, Salz-Shampoo oder Salz-Peeling mit Aloe Vera. Passend dazu wird frischer Fisch und marinierte Sardinen vom im Hafen von
Piran treibenden Podlanica-Bootrestaurant gereicht. Auftritte von verschiedenen Musikgruppen, ein buntes Kulturaufführungen und Schatzsuchen für Klein und Groß ergänzen das Programm und machen die über 700-jährige Tradition des Salzanbaus für Besucher hautnah erlebbar.


Über Portorož & Piran

Von Badestränden an der Adria über Panoramawege durch die Hügel des fruchtbaren Hinterlands bis hin zu Promenaden und romantischen Gassen, die eine jahrhundertealte Geschichte erzählen: Im slowenischen Istrien befinden sich die beiden Küstenstädte Portorož und Piran. Während Portorož bereits seit dem 13. Jahrhundert als Kur- und Badeort bekannt ist und mit einem Yachthafen und Thalassotherapie in den Salinen aufwartet, spiegelt die benachbarte Hafenstadt Piran die venezianische Vergangenheit wider. Dort finden verwinkelte Gassen, lebhafte Plätze, Kunstdenkmäler und acht Kirchen ihren Platz auf einer kleinen Landzunge, die in die Adria ragt. www.portoroz.si

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